Das Projekt „Schulverweigerung – die 2. Chance“ im Stadtgebiet Dresden-Ost richtet sich an Jugendliche im Alter zwischen 12 bis 14 Jahren (oder Vorabgangsklasse), welche durch individuelle Problemlagen die Regelschule nicht mehr besuchen können oder wollen. Über einen Zeitraum von max. 1,5 Jahren wird eine Rückführung angestrebt oder nach alternativen Bildungsmöglichkeiten gesucht. Zur Realisierung dieser Ziele erfolgt:
- eine Förderung sozialer Kompetenzen
- Aufbau/Verstärkung von Misserfolgs- und Frustrationstoleranz
- Kompetenzfeststellung
- eine Unterstützung der Familien/andere beteiligte Fachkräfte (Betreuerinnen, Familienhelferinnen, u.a.)
- enge Kooperation mit zuständigen Schulen und Fachstellen (Jugendamt, Schulverwaltungsamt u.a.)
Dies geschieht durch einen klar strukturierten Alltag (gemeinsames Frühstück, feste Unterrichtszeiten, fester Praxisplan), durch individuelle Beratung und Begleitung im Rahmen des Case-Managements und durch gruppenpädagogische Angebote.
Der feste Wochenplan gestaltet sich:
- Montag sozialpädagogischer Tag
- Dienstag/Mittwoch Unterricht
- Donnerstag/Freitag Praxistage in den Werkstätten des SUFW e.V.
Während der Projektphase erfolgt Unterricht in den Kernfächern und Vermittlung von Wissen auf der Basis von Lernmotivation und Konzentrationssteigerung.
Das Projekt „Schulverweigerung – die 2. Chance“ sieht außerdem den Aufbau und die Pflege einer Koordinierungsstelle im Stadtgebiet Dresden-Ost vor. Diese dient u.a. dem Zweck der Nachhaltigkeit des Projektes. Durch regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit, Kooperations- und Netzwerkarbeit mit anderen Trägern und Präventionsarbeit an und mit Schulen, soll das Projekt als Angebot bekannt gemacht werden.
Das Projekt „Schulverweigerung – die 2. Chance“ wird gefördert aus Mitteln des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Europäischen Union - Europäischer Sozialfonds und der Landeshauptstadt Dresden.
